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Star Wars Battlefront – Outer Rim Review: Close Quarters in Battlefront

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Anfang letzter Woche erschien mit Outer Rim der erste DLC für Star Wars Battlefront. Wir haben uns traditionell in brachiale Gefechte gestürzt, alle Inhalte unter die Lupe genommen und versuchen, den ganz großen DLC-Fragen unserer Zeit auf die Spur zu kommen: Sind die vier Maps, zwei Helden, drei Waffen, zwei Starcards und der Extraction-Modus die bis 15 Euro Kaufpreis wert? Kann DICE da anknüpfen, wo man mit dem kostenlosen Support für Battlefront viele Fans mit dem inhaltstechnisch recht dünnen Launch versöhnt hat oder müssen wir uns auf eine Enttäuschung gefasst machen? Und macht Outer Rim Spaß?

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Nicht das gigantische Paket

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Outer Rim ist kein Content-Monster. Vier neue Maps – zwei auf dem bereits bekannten Sullust und zwei auf dem ebenfalls bekannten Tatooine – reissen keine Bäume aus; auch die restlichen Inhalte lassen uns in Bezug auf die Masse nicht direkt in Ehrfurcht verfallen. Natürlich haben die Entwickler den Palast von Jabba the Hutt und die neuen Fabrikanlagen auf Sullust liebevoll und unglaublich detailliert zum Leben erweckt; so wirklich umgehauen werden wir von Wüste und Lavawüste dann aber nicht. Vielleicht sind wir einfach auch ein bisschen zu jung, um beim Gang durch den Palast von Jabba the Hutt ergriffen und zu Tränen gerührt die Erfüllung eines Kindheitstraumszu verkünden. (Yup, wir sind schon zynische und verbitterte „Anti Star Wars“-Schreiberlinge.) Und auch frische Waffen, Helden und Starcards gibt es nicht in dem Umfang, dass man schwer beeindruckt ist. Angesichts der kostenlosen Inhalte für Battlefront und dem, was sonst so in einem Battlefield-DLC steckt, werden wir rein von der Content-Menge von Outer Rim also alles bis auf umgeworfen.

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Extraction und Close Quarters

Und wo wir schon beim Thema wenig Inhalt sind: Alle vier Maps sind „Close Quarters“-Schlachtfelder – die großen Modi Walker Assault, Supremacy, Turning Point oder Fighter Squadron sind im ersten Battlefront-DLC gar nicht verfügbar. Das macht einerseits Sinn – nicht jeder mag die großen oder kleinen Modi und eine Aufteilung der verfügbaren Inhalte pro DLC würde dafür sorgen, dass man quasi nur die Hälfte an spaßigem Inhalt hätte; andererseits ist Outer Rim damit eine Angelegenheit wie der „Close Quarters“-DLC von Battlefield 3: Nicht jeder wird damit glücklich werden. Dafür gibt es zumindest eine neue Spielvariante: Im Extraction-Modus müssen die Rebellen eine Ladung zum Zielort begleiten, während das Imperium genau das zu verhindern versucht. Das hört sich schon nach dem Payload-Modus aus Titeln wie Team Fortress an und genau das ist es am Ende auch. Wie im Orginal wird es von Checkpoint zu Checkpoint für die Angreifer immer schwerer, woran einmal das Map-Layout und dann auch noch der immer stärkere Heldennachschub für das Imperium Schuld sind. Der einzige Unterschied zum Original ist, dass man nicht konstant neben dem Transportschwebeschlitten stehen muss, sondern ihn nur wie einen Droiden in Droid Run aktivieren oder deaktivieren muss. Laune macht der Modus dabei auf jeden Fall; ob es für echte Langzeitmotivation wie bei anderen Modi reicht, werden wir nach ein paar Tagen wissen; die Begrenzung auf vier Maps für den Modus macht uns aber schon einmal leichte Sorgen.

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Vier Maps in wunderschön

Unabhängig ob man den Extraction-Modus oder einen anderen kleinen Battlefront-Modus spielt: Die vier neuen Schlachtfelder machen optisch und spielerisch wieder so Einiges her. Neue Planeten kommen zwar leider erst mit den drei kommenden DLCs; man merkt aber, wie sehr sich die Entwickler bemüht haben, jede Map und Umgebung so detailliert und liebevoll wie nur möglich zu gestalten. Dazu spielt Vertikalität eine große Rolle: Jede Map bietet mindestens drei Ebenen mit eigenen Laufwegen, Aufgängen, Abgängen, Treppen, Gucklöchern und sonstigen Spielereien. Wer wirklich Ahnung von den Maps hat, hat dadurch einen handfesten Vorteil. Dazu wirken die Schlachtfelder rein von der Größe immer fair: Man sieht oft genug genügend Gegner, hat aber meist auch die Option, eine Gegnergruppe zu umgehen. Und haben wir schon erwähnt, wie gut die vier Schlachtfelder aussehen?

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Hutt Contracts und neue Ausrüstung

Abseits der großen neuen Inhalte wie Maps und Modi hat DICE neue Starcards und Blaster ins Spiel gepackt. Die werden – wie auch Eliteversionen der Starcards – über Hutt Contracts freigeschaltet. Das Konzept dahinter: Man kauft sich für Credits einen Hutt Contract und erledigt dann die dazugehörige Aufgabe. Die ist im Normalfall recht einfach und funktioniert nach dem Motto „X Abschüsse in einer Runde und…“ Wieder könnte man den Vergleich mit Battlefield 3 starten – neue DLC-Waffen und -Gadgets wurden anno dazumal über Assignments freigespielt. Dass es dazu noch zwei neue Helden gibt, ist ein nettes Detail – sie können auf allen Maps zum Einsatz kommen und bieten neue Taktiken und Optionen. So wie die anderen Helden sind sie deutlich stärker als normale Infanteristen und können entsprechend viel Schaden verursachen.

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Outer Rim DLC – Review-Fazit: Ein gutes, wenn auch schmales Paket

Ganz ehrlich: Was die reine Menge an Inhalt angeht, ist Outer Rim nichts, woran man später irgend etwas messen wird, will oder sollte. Die wichtigere Frage ist allerdings: Macht der Content Spaß? Die Antwort darauf fällt ebenso leicht wie die Kritik an der rein numerischen Masse: auf jeden Fall! Die vier neuen Maps sehen cool aus, stecken voller Details und spielen sich auch wirklich gut – Fans von „Close Quarters“-Gefechten werden begeistert sein. Der Extraction-Modus macht auch Bock, die neue Ausrüstung fügt sich wunderbar ins Spiel ein und die zwei neuen Helden sorgen für mehr Abwechslung und auch Taktik in Modi wie Heroes versus Villains. Am Ende ist der gebotene Inhalt dann aber doch trotz allem ehrlichem Spielspaß recht mager. Ob sich die Reise an den Outer Rim lohnt, muss man am Ende also für sich allein entscheiden…

Editor & Admin of battlefieldseries.de knowing everything about shooters. Marketing man. All thoughts my own. Call me Mike or forget it. #Yolo #Swag #Catz

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