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Eve of Destruction Redux – Standalone-Version einer Vietnam-Mod veröffentlicht, beeindruckende Zahlen & Mehr

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Um zu verstehen, warum wir über den heute erfolgten Launch von Eve of Destruction Redux berichten, muss man sich einfach die Historie des Hardcore-Shooters mit Setting im Vietnam-Krieg anschauen: Nach diversen Versionen der hochgradig erfolgreichen Battlefield-Mod und dem Ende der meisten Battlefield-Mods durch die FrostBite-Engine entschloss sich der Chefentwickler vpn Eve of Destruction, ein eigenes Gaming-Projekt zu starten und dabei den Stärken der Mod treu zu bleiben. Dementsprechend gibt es in Eve of Destruction Redux viele Fahrzeuge (ja, wir meinen das „Viele“ wirklich ernst), riesige Maps und bis zu 128 Spieler pro Server sollen alte Fans begeistern.

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Der auf Basis der Unity-Engine entstandene Titel ist nun heute veröffentlicht worden. Die groben Zahlen sind dabei mehr als nur etwas beeindruckend: 9 Singleplayer-Varianten gegen Bots, fünf Multiplayer-Modi inklusive Conquest, ganze 33 (!) Maps, über 180 (!!) Fahrzeuge, sieben Armeen, klassenbasiertes Gameplay und Mehr sollen Fans der Mod und Freunde großer Multiplayer-Schlachten mit Taktik-Anspruch locken. Dazu kann jeder Spieler problemlos einen eigenen Server erstellen.

Fast noch beeindruckender als diese Zahlen und Fakten ist der Umstand, dass ein einzelner Entwickler den Titel mehr oder weniger im Alleingang umgesetzt hat. Die Grafik hat davon leider – wenn auch logischerweise – nicht profitiert; die Systemanforderungen (empfohlen werden ein „64 Bit“-System, 8 GigaByte RAM und eine Grafikkarte mit 2 GigaByte Grafikspeicher) sind angesichts der Optik auch definitiv recht hoch ausgefallen. Schwerer als die verschmerzbaren Einbußen bei der Optik wiegen allerdings Performance-Probleme und diverse Bugs, die den Spielspaß laut ersten Berichten bei vielen Spielern doch etwas schmälern können.

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Zu guter Letzt kommt natürlich noch das Thema Geld auf den Nachrichtenplan: 20 Euro für die Download-Version ist bei einer Entwicklungszeit von bald zwei Jahren gefühlt angemessen; wer mehr Geld ausgeben will, kann sich die stilechte Version auf dem Bambus-USB-Stick für 33 Euro holen. Ob der Titel das Geld wert ist, muss sich dann jeder selbst überlegen. Klar ist: Auf der einen Seite unterstützt man damit natürlich einen unabhängigen Entwickler, der viel Zeit, Herzblut und Energie in ein beendruckendes Projekt gesteckt hat. Auf der anderen Seite bekommt man allerdings auch für weniger Geld nicht nur schönere, sondern auch spielmechanisch bessere und professionellere Spiele, unter denen sich auch diverse Hardcore-Shooter tummeln…

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Editor & Admin of battlefieldseries.de knowing everything about shooters. Marketing man. All thoughts my own. Call me Mike or forget it. #Yolo #Swag #Catz

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