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Battlefield 1 – Multiplayer-Preview: Alle Neuerungen und Infos – Das beste neue Battlefield?

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Vor einer Woche wurde der Multiplayer von Battlefield 1 enthüllt. Seitdem haben wir etwa 20 Nachrichten getippt und wissen sehr viel mehr zum neuen großen Battlefield im Ersten Weltkrieg. Und klar: Was wir bisher wissen, wirkt gut. Es wirkt sogar sehr gut. Jetzt haben wir für euch die ultimative Übersicht über alles, was man wissen muss – hier findet ihr alles zu Fahrzeugen, Spawns, Zerstörung, Netcode, Klassen, Movement, Customization und Mehr. Und eine Einschätzung gibt es zum Schluss auch noch…

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Generell

64 Spieler haben auf PCs gegeneinander auf der Conquest-Variante von St. Quentin Scar gegeneinander gekämpft. Dynamisches Wetter, die bis dato beste dynamische Zerstörung und generelle Prachtoptik haben dabei durch die Bank überzeugt. Anders als bei etwa bei Battlefield 4 haben nun auch die kleinen Details für Zufriedenheit gesorgt: HUD-Anpassungen, Punktevergabe und Co. haben sich weiterentwickelt und sind auf einem Stand, dass man bis dato glücklich sein darf. Das 3D-Spotting kommt dafür aber nicht bei allen Spielern gut an.

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  • Dynamische Zerstörung: Die Zerstörung hat bisher einen Top-Eindruck hinterlassen. Abseits der Details – herunterfallende Objekte, Rauch und Effekte… – ist es vor allem der Umstand, dass man alles zerstören kann. Keine Mauer bleibt stabil und kein Haus stehen, wenn man mit der entsprechenden Ausrüstung zuschlägt oder -schießt. Noch besser als das ist ein Umstand, der fast etwas untergegangen ist: Die Gebäude fallen nicht einfach gescriptet zusammen, wenn man genug Schaden gemacht hat – die Zerstörung ist dynamisch und damit deutlich detaillierter. Wenn man einen Bereich eines Gebäudes bearbeitet, dann bricht der vielleicht zusammen; der Rest bleibt aber stehen. Dazu kommt Bodenzerstörung mit teils metertiefen Kratern, was für mehr Deckung und ganz nebenbei verdammt viel Atmosphäre sorgt.
  • Dynamisches Wetter: Deutlich offensichtlicher als die eine oder andere Feinheit bei der Zerstörung ist das dynamische Wetter. Das änderte sich auf St. Quentin – wirklich! – dynamisch – von Sonne zu Regen oder Nebel. Abseits der coolen Optik gab es dabei auch nette Änderungen am Gameplay durch veränderte Sounds und Sichtweiten. Nicht ganz so cool waren ein paar wenige grafische Glitches, bei denen der Nebel in Bereichen teilweise aus bestimmten Winkeln kurz nicht angezeigt wurde. Aber gut – es ist eine Pre-Alpha, die sonst sehr rund lief.

 

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  • Spawns mit Übersicht: Der alte Spawn-Screen ist Geschichte. Jetzt fliegt die Kamera nach dem Tod auf eine hohe Position über der Map; beim Spawn geht es flott nach unten. Das sorgt nicht nur für einen coolen Effekt, sondern auch für mehr Übersicht – beim Weg nach unten sieht man bispielsweise auch Feinde und kann sich schneller orientieren.
  • HUD und Anpassungen: Das HUD wird man wie in Battlefield 1 anpassen dürfen. Das heißt: Die Trefferanzeige ändert sich je nach Schaden oder falls man einem gegner die tödliche Kugel verpasst hat; Anzeigen wie Auszeichnungen und Co. sind deaktivierbar, die Minimap kann angepasst werden und wir bekommen die ganze Summe der Verbesserungen am „Battlefield 4“-HUD, damit alles möglichst informativ und übersichtlich ist. Neu sind dazu Anzeigen der Marke „XY hat dich wiederbelebt“ oder „XY hat dich geheilt“ – sehr schön. Die Commo Rose hat sich dazu etwas verändert; ist im Kern aber immer noch die altbekannte Commo Rose.
  • Punkte: Bei den Punkten hat sich einiges getan. Für Teamplay gibt es mehr Punkte – speziell für das Erobern von Flaggen wird man massiv belohnt; gleichzeitig gibt es bei Abschüssen nur noch einen kleinen Bonus sowie die Punkte für jeden abgezogenen Lebenspunkt.
  • Squads ja, Commander nein: Der Commander ist Geschichte; die Squads sind aber zurück. Nun passen bis zu fünf Leute in ein Squad.
  • Squad-Befehle: Squad-Befehle werden jetzt links am Bildschirmrand angezeigt und es gibt für befolgte Befehle deutlich mehr Punkte.

 

Infanterie

Der Kern der Infanterie-Gefechte bleibt in Battlefield 1 gleich: Herumlaufen, Leute erschießen, Punkte erobern und dabei hoffentlich möglichst gut zusammenarbeiten – so weit, so bekannt. Im Detail hat sich dann aber doch recht viel getan: Neue Waffen, neue Features und Funktionen sollen dafür sorgen, dass die guten Dinge aus den Vorgängern bleiben und die frustrierenden Elemente Geschichte sind.

  • Das Movement: Beim Movement tut sich auf den ersten Blick nicht so viel. Wie gewohnt springt man schick animiert über niedrigere Hindernisse, lehnt sich beim Zoomen aus der Deckung und ist sonst recht flott unterwegs. Neu ist das High Vaulting – eine Mauer, die in etwa so hoch ist wie man selber ist, ist nun kein Problem mehr. Hier zeigt Battlefield 1 – wieder einmal… – dass DICE auch Mirror’s Edge entwickelt.
  • 3D-Spotting ja, Sound-Spotting nein & Healing: Das 3D-Spotting ist im normalen Preset zurück. Dafür fehlt das Sound-Spotting: Wer eine Waffe abfeuert, wird nicht mehr auf der Minimap markiert. Das kostet teilweise Übersicht; lässt Stealth und Angriffe von hinten aber effektiver werden. Ebenfalls bekannt ist die automatische Regeneration von Lebenspunkten.
  • Vier Klassen: Die vier Klassen sind genau das, was man erwarten konnte. Der Assault nutzt SMGs und bekämpft Fahrzeuge mit Antipanzer-Granaten oder einem Gewehr, das man zwingend auf einem Bi-Pod abfeuern muss; der Medic nutzt DMRs und übernimmt die Rolle von Medic und Fahrzeug-Reparierer; der Support nutzt LMGs, verteilt Munition und Tretminen und der Scharfschütze ist für den Kampf auf lange Distanz und das Sichten von Gegnern verantwortlich. Viel Ausrüstung und Waffen gab es aber noch nicht zu sehen.

 

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  • Bi-Pods: Bi-Pods sind zurück. Allerdings sind sie dieses Mal einfacher zu nutzen – man kann sie flotter aufstellen und sich dann problemlos bewegen. Anders als in Battlefield 3 oder Battlefield 4 fühlt man sich jetzt nicht mehr wie an einer Stelle festgeschweißt.
  • Waffenbalance: Die Waffen sind – allein schon durch das Setting… – unterschiedlicher und abwechslungsreicher  als in den letzten Titeln. Dazu kommt eine höhere Mündungsgeschwindigkeit als in Battlefield 4 – auf kurze Distanz muss man nur wenig oder gar nicht vorhalten. Auffällig ist dabei auch, dass DICE sich große Mühe gibt, jeder Waffe eigene Stärken und Schwächen zu geben. So sind Maschinenpistolen im Nahkampf kaum zu schlagen; dafür verlieren sie auf größere Entfernung schnell an Durchschlagskraft und vor allem an Genauigkeit. Die Scharfschützengewehre haben nun einen besonderen Trick: Normalerweise ist nur Kopfschuss sofort tödlich; die sofort tödlichen Brusttreffer aus den letzten Teilen im Nahkampf sind Geschichte. Dafür hat jedes Scharfschützengewehr einen bestimmten Bereich, in dem das Gewehr maximalen Schaden macht – mit Waffe X kann man also beispielsweise auf 100 bis 130 Meter auch mit Brusttreffern „One Hit“-Kills hinkriegen. Ebenfalls neu: Auf große Distanzen werden Kugeln abgebremst – hier muss man also mehr vorhalten als bisher. Generell wirken die Infanterie-Gefechte einen Ticken langsamer als in Battlefield 4.

 

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  • Nahkampf: Der Nahkampf ist zurück und nur teilweise neu. Neu ist ein Bejonett-Angriff, bei dem man – wild schreiend… – ein paar Meter besonders schnell losrennt und den Gegner mit ein paar Stichen ausschaltet, wenn der einen nicht flott genug erschießt. Dazu gibt es die allseits bekannten Takedown-Animationen von hinten. Komplett sind Takedowns von vorne, wenn der Gegner mit genau der einen Attacke umgehauen wird – hat ein Gegner also 100 HP und wir würden 80 Schadenspunkte machen, dann gibt es eine normale geschwungene Attacke und danach bei der zweiten Attacke die Animation. Generell sind die Attacken deutlich flotter geworden. Das Counter-Knifing aus Battlefield 4 ist übrigens endgültig Geschichte.
  • Gadgets: Wie bei den Waffen war die spielbare Version auch bei den Gadgets sehr eingeschränkt. Große Überraschungen gab es bisher sowieso kaum – Medics können sehr flott und immer mit 100 HP wiederbeleben, der Recon darf Feinde mit einer Signalpistole kurz auf der Minimap aufdecken und der Support hat Tretminen. Was uns im fertigen Spiel erwartet, werden wir in den kommenden Wochen und Monaten erfahren.
  • Suppression: Die Suppression ist zurück. Bisher ist es aber nur ein optischer Effekt – wer beschossen wird, sieht die Welt etwas verschwommen; einen Effekt gibt es aber nicht auf Kugeln. Wir hoffen, dass es genau so bleibt – zufällig davonfliegende Kugeln wie in Battlefield 3 brauchen wir nicht…
  • Gasmasken: Gasmasken können von jedem Spieler aufgesetzt werden und schützen einen vor den Effekten von Giftgasgranaten. Solange man eine Gasmaske trägt, kann man nicht zoomen, das Sichtfeld ist eingeschränkt und Geräusche hören sich gedämpft an.

 

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Fahrzeuge

Kein Battlefield ohne Fahrzeuge – so weit, so klar. In Battlefield 1 tut sich hier deutlich mehr als in den letzten Titeln: Eigene Infanterie-Klassen für Fahrzeug-Kommandaten, mehr Zerstörung, Animationen und Co. sorgen dafür, dass Battlefield 1 hier einen echten Schritt nach vorne macht und die Standards, die die letzten Jahre – trotz diverser Änderungen und Neuerungen… – galten, ersetzt werden.

  • Sieben Fahrzeuge: Wir haben einen gepanzerten Transporter, einen leichten, einen mittleren und einen schweren Panzer sowie einen leichten Abfangjäger, einen mittleren Jäger mit leichten Bomben und einen Bomber gesehen. Dazu gab es stationäre LMGs, Panzerbwehrgeschütze (mit cooler Reload-Animation!) und Flakgeschütze.
  • Spawnen: In neue Panzer und Flugzeuge kann man jetzt nur noch aus dem Spawn-Screen spawnen. In stehengelassene Fahrzeuge darf man natürlich immer einsteigen. Neu ist dazu, dass man anscheinend auswählen darf, ob man ein leichtes, mittleres oder schweres Fahrzeug will – sollte sich hier nichts ändern, könnte man schneller und besser auf die taktischen Gegebenheiten reagieren. Wichtig wäre an der Stelle natürlich eine gute Balance, damit die Entscheidung wirklich Sinn macht und es nicht immer eine optimale Fahrzeug-Wahl gibt.

 

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  • Animationen: Wer in Fahrzeuge einsteigt, bekommt jetzt immer eine Animation zu sehen. Auch beim Wechsel der Position gibt es meistens eine Animation zu sehen – wer im Flugzeug vom Pilotensitz auf den Platz des Bordschützen wechselt, erscheint nicht einfach wie durch Magie dort, sondern klettert wirklich dorthin.
  • Reparatur: Fahrzeuge reparieren sich nicht mehr automatisch. Wenn man keinen Medic in der Nähe hat, kann der Fahrzeugkommandant im Panzer oder Flieger auch selber Hand anlegen. Alle fünf Sekunden werden etwa 20 Punkte repariert. In dieser Zeit kann man aber weder feuern noch sich bewegen (oder im Flugzeug steuern). Dazu wird die Reparatur zurückgesetzt, wenn man in der Zeit getroffen wird. Anders gesagt: Man muss sich zurückziehen oder beschützt werden, um sein Fahrzeug wieder kampfbereit zu bekommen; auf einen reparierenden Mitstreiter muss man aber nicht mehr vertrauen. (Wobei der natürlich hilfreich wäre.)
  • Beschädigung mit Sinn: Beschädigungen an bestimmten Teilen eines Fahrzeugs haben erstmals in der Serie einen echten Sinn mit Auswirkungen auf das Vehikel. Wenn man beispielsweise einen Flügel eines Fliegers beschießt, dann werden sich die Flugeigenschaften verändern. Panzerketten oder die Kanone(n) können ebenso zerstört werden. Anders gesagt: Wer genau schießt, kann echte Vorteile haben.
  • Munition: Abseits von Fahrzeug-MGs, die mit Überhitzungsmechaniken arbeiten, regeneriert sich die Munition. Im Vergleich zu Battlefield 4 neu: Die Munition regenerierte sich in der spielbaren Version nur, wenn man alle Munition verfeuert hatte.

 

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  • Zwei Klassen: Wer Fahrzeugkommandat ist, wird entweder Pilot doer Panzerkommandat sein. In der spielbaren Version hatte man dann nur eine Granate und eine leichte Primärwaffe dabei, wenn man das Fahrzeug verlässt. Es macht also definitiv Sinn, so lange wie möglich in seinem Vehikel zu bleiben.
  • Behemoth: In großen Modi wird zum Rundenende ein mächtiges Fahrzeug die verlierende Fraktion unterstützen. Auf St. Quentin war das ein Zeppelin, der Geschütze und Bomben mitbrachte und den man steuern konnte. Cool: Beim Absturz nahm der Zeppelin einen Stapel Häuser mit und blieb als brennendes Wrack für den Rest der Runde liegen.
  • Plattmachen: Die Physik wirkt besser als bisher. Schwere Panzer rollen problemlos durch Gebäude; hängengebliebene Fahrzeuge gab es quasi nicht zu sehen und das berüchtige Gerutsche gab es gar nicht zu sehen.

 

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Technik

Generell wirkt Battlefield 1 bis dato aus technischer Sicht extrem gut. Eine Tickrate von 60 Hertz ist bereits bestätigt; dazu sieht man die ganzen Verbesserungen aus Battlefield 4. Die – wie früher und vor langer Pre-Patch-Zeit… – an kleinen Objekten hängenbleibenden Spieler gab es dafür zum Glück ebenso wenig zu sehen wie hängenbleibende oder an kleinen Hügeln driftende Fahrzeuge. Dazu wimmelt es von coolen Details – Waffen und Ausrürtungen werden durch Explosionen und speziell Regen dreckig; Zerstörung und Effekte wirken top. Generell sieht alles bisher Gezeigte aus Battlefield 1 technisch top aus.

Fazit: Große Hoffnungen & Top-Eindruck

Battlefield 1 hat auf der E3 einen tollen Eindruck gemacht. Optik, Gameplay und Co,. wirkten großartig. Klar kann man sich in Details verbeißen – was auch nicht falsch ist, weil es oft genug an Details scheitert oder die Details nerven – oder sich Sorgen um Einzelheiten machen. Das, was man bisher vier Monate vor Launch gesehen hat, hat aber voll un ganz durch die Bank überzeugen können. Neue Mechaniken, sinnvolle neue Features, die aufgebohrte Zerstörung und das einzigartige Setting sorgen dafür, dass Battlefield 1 nach einem sicheren Toptitel aussieht, der uns monatelang und jahrelang beschäftigen kann. In den kommenden Wochen wird es mehr Infos geben; eine Beta soll im Sommer folgen – es gibt also genug Zeit, um sich im Detail anzusehen, was uns am Ende ins Haus steht. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen und sind sehr optimistisch.

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