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Battlefield 1 – Twitter-Review erklärt: Darum finden wir Battlefield 1 toll

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Wer unsere Nachrichten aufmerksam gelesen hat, der dürfte etwas mitbekommen haben: Bisher gibt es noch keinen Testbericht zu Battlefield 1! Das hat nichts damit zu tun, dass wir verzweifelt hoffen, dass ein Patch die schlimmsten Fehler ausbügelt – wir hatten schlicht und ergreifend keine Zeit, was uns fast Leid tut. Weil wir außerdem totale Hipster sind, denen nur der Bart zum Bild des typischen „irgendwas mit Medien“-machenden Typen aus Berlin Kreuzberg fehlt, haben wir uns entschlossen, etwas Neues auszuprobieren: Der Chef himself hat getwittert, was er von Battlefield 1 hält und erklärt jetzt das Twitter-Review hier mit mehr Text. Whoohoo! #Hype #Ha$htag #NoRonku

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Los geht es mit den Schlachtfeldern: Die machen einen guten Einruck, überzeugen optisch wie spielerisch und bieten viel Abwechslung. Einzig die Gasgranaten auf kleinen Maps wie Argonne Forest oder Suez können nerven. Dafür überzeugt der Rest: Egal ob Wüste, Fahrzeuge oder Infanterie – jedes Schlachtfeld spielt sich anders, hat seine Besonderheiten und sein ganz spezifisches Flair. Fao Fortress mit wenig Deckung und vielen Snipern, Monte Grappa mit viel Vertikalität, Amiens mit tollen Gefechten in einer nach und nach immer weiter zerstörten Stadt – meckern kann man nur, falls man Schnee- und Nacht-Maps vermisst. Dafür rockt die Zerstörung und lässt uns die Umgebungen so demolieren, wie das nicht einmal in Bad Company 2 machbar war. Anders gesagt: Wir sind happy.

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Die Balance in Battlefield 1 passt. Klar: Im Detail kann man vielleicht bei Waffe X meckern, Fahrzeug Y ist eventuell nicht optimal und irgendein Gadget nervt eventuell. Aber das sind Kleinigkeiten. Fakt ist: Waffen, Klassen, Gadgets und Fahrzeuge sind speziell nach dem Patch gut ausbalanciert – wirklich überstarke Gadgets sucht man ebenso wie Waffen oder Fahrzeuge vergeblich. Und ja, Freunder der Sonne: Natürlich sind Scharfschützen auf Fao Fortress sehr stark. Aber mal ehrlich: Es ist eine große und offene Map mit wenig Deckung. Was erwartet man da?

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Weniger schön sieht es aktuell bei den Anpassungsmöglichkeiten aus. Zwei oder drei Waffen-Varianten, ein paar Gadgets, zwei oder drei Fahrzeugvarianten und das war es. Battlefield 4 hat anno dazumal deutlich mehr geboten; mit der verschwenderischen Menge von Anpassungen in Medal of Honor: Warfighter fangen wir besser gar nicht an. (#Memories) Das führt zwar einerseits zu einer guten Balance und dass es keine sinnbefreiten Versionen gibt, so richtig können wir aber nicht feiern, weil man einfach nicht so viel tütfeln kann. Dementsprechend hoffen wir, dass DICE in Zukunft nachliefert. Platz dafür ist im Menü auf jeden Fall…

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Wir sind definitiv enttäuscht, dass man auf lange Sicht wenig zu tun hat. Klar: Ein paar hundert Stunden kann man locker zocken um bis Rang 100 zu kommen. Spätestens dann muss DICE aber neue Dinge liefern – seien es Skins, für die man 50.000 Abschüsse mit der Waffe braucht oder meinetwegen ein Bi-Pod-Messer für 50 Melee-Kills ohne Tod. Anders gesagt: Die wirklich krassen Spieler brauchen irgendwann mehr Futter und DICE sollte das auch bereit stellen.

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Der Singleplayer konnte uns überzeugen. Gut, die KI ist bestenfalls mittelschlau (aber immer noch viel schlauer als in Call of Duty) und es gibt keine zusammenhängend Geschichte. Dafür überzeugen die kürzeren Geschichten mit gut gezeichneten Charakteren, viel Abwechslung und vor allem spielerischer Freiheit. So viel Battlefield war Battlefield im Singleplayer zuletzt in Bad Company 2 – und dort konnte man nicht mit etwas Geschick schleichen und ungesehen vorgehen. Die Anleihen an Battlefield Hardline haben dem neuen Battlefield auf jeden Fall also sehr gut getan. (Nein, dass es keine War Story auf deutscher Seite gibt ist für uns kein Problem.)

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Nein, die Server-Situation kommt nicht gut an. Warum? Weil aktuell quasi nichts vorhanden ist: Kicks, Bans, Slots, VIP-Slots, Plugins und Co. fehlen noch. Das ärgert uns, das enttäuscht uns – und das ist bei einem sonst so großartigen Spiel wie Battlefield 1 sehr schade, weil das Thema uns so lange begleiten wird, bis DICE für Besserung gesorgt hat. Zum Glück ist bereits bestätigt, dass es besser werden wird und dass die benötigten Features nachgeliefert werden. Von demher lehnen wir uns mit unglaublicher und durch das Lesen der Kommentare antrainierter Ruhe zurück.

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Gut, zum Schluss wird natürlich wieder die ganz große Zahl ausgepackt. 9.5 von 10 Punkten ist verdammt viel. Warum? Die Zahl gibt es nicht nur, weil ich gerne durch die Bank etwas höhere Zahlen auspacke – die Zahl gibt es vor allem, weil Battlefield 1 ein großartiges Spiel ist. Die Serverproblematik außer Acht gelassen (weil die fehlenden Features nachgeliefert werden!) ist es der Serienteil, der zum Launch am besten funktioniert und dazu auch generell die beste Figur in jedem Bereich von Maps über die Balance bis hin zum Feeling macht. Technisch wie spielerisch ist das neue Battlefield quasi unangreifbar und selbst die Schwachstelle Singleplayer wurde auf ein gutes Niveau gebracht, das durch die Bank überzeugen kann. Aus dem Grund kann man auch schon mal wirklich viel Lob und große Zahlen auspacken. Feel the hype! #MicDrop

SirUruk
Editor & Admin of battlefieldseries.de knowing everything about shooters. Marketing man. All thoughts my own. Call me Mike or forget it. #Yolo #Swag #Catz

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