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Battlefield 1 – Server-Producer: Optimale Spielerfahrung das Ziel & Mehr Features kommen

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Das Thema private Server und Administrationsmöglichkeiten für Server in Battlefield 1 ist ungefähr so angenehm wie ein Kopfstoß eines wütenden Einhorns auf Steroiden, während man einen grausamen Kater hat. Im offiziellen Forum hat der verantwortliche Producer nun einen kleinen Einblick in die Gründe gegeben, die zu dem neuen – und noch bestenfalls in den Kinderschuhen steckenden – System geführt haben. Und wir fassen alles zusammen…

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  • Eine Frage der Erfahrung: In den älteren Serienteilen hatten Server-Admins auf dem PC extrem viele Möglichkeiten. Das brachte natürlich Vorteile bei der Aministration mit sich und hatte gleichzeitig den Nachteil, dass man schnell auf Servern landen konnte, die nur sehr begrenzt mit einer normalen Spielerfahrung zu tun hatte. Teilweise wurden Spieler automatisch gebannt, sobald sie spawnten, weil sie die falsche Waffe oder Ausrüstung dabei hatten.
  • Bessere Admin-Funktionen und eine tolle Spielerfahrung: DICE hat sich die Aufgabe gestellt, die Admin-Funktionen zu verbessern und und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Spielerfahrung durchgängig gut ist. Die Entscheidung dafür war natürlich ein Risiko; man ist sich aber sicher, dass sie auch richtig war.

 

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  • Schon erste wichtige Features: Bereits in der – sehr dünnen – ersten Server-Version kann man als Admin Dinge einstellen, die bis dato nicht ohne weiteres anpassbar waren. Fahrzeuge, Klassen und Explosivausrüstung können jetzt verboten werden und sind dann auf dem Server nicht verfügbar. Ein ungewollter Ban für den Spawn mit der falschen Ausrüstung ist damit – logischerweise… – kein Thema.
  • Mehr Features werden kommen: Man weiß, dass aktuell viele gewünschte Features fehlen und arbeitet daran, gewünschte Funktionen wie Kicks, Bans, VIP-Listen, anpassbare Spielerzahlen, mehr Maps in der Rotation, Verbote von einzelnen Waffen, Custom Bannern, Map-Votes und weitere Funktionen einzubauen. Dazu wird man weitere coole Features anzubieten. Man betrachtet das Server-Programm wie Battlefield 1 an sich als Live Service, der konstant auf Basis des Feedbacks weiter entwickelt wird.

 

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#Meinungsmache: Wir alle wissen, dass noch sehr viele sehr wichtige Features fehlen. Gleichzeitig hat der Producer absolut Recht: Das alte System lässt sich verbessern und es hatte Schwächen und Probleme wie automatische Kicks und Bans, weil man zufälligerweise auf Operation Métro fieserweise eine Schrotflinte auspackte. Im alten System wurde man bei jeder nicht gewünschten Entscheidung – falsche Klasse, falsche Waffe, falsches Fahrzeug und so weiter… – automatisch gekillt, gekickt oder gleich gebannt, weil es keine andere Möglichkeit gab, die Regeln umzusetzen. Und das ist – ganz ehrlich gesagt – nicht gut gewesen. Aktuell wird in der Community allerdings (nicht zu Unrecht übrigens) nicht über die – in ersten Ansätzen sichtbaren – Verbesserungen der neuen Serverversion gesprochen, da der Fokus vieler Spieler auf der Masse an fehlenden Features liegt. Die große und viel spannendere Frage müsste allerdings eigentlich lauten: Wann wird DICE eine ausreichend umfassende Menge an Admin-Features anbieten, dass der neue Weg bei den Servern bei der Community gut ankommt und die echten Vorzüge sichtbar sein werden?

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SirUruk
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