Menu

Inhouse – Wir wünschen einen guten Rutsch

Anzeige

2016 liegt in den letzten Zügen und wir tun das, was man in so einem Moment eben tut: Man blickt zurück, man zieht Bilanz, man wertet und vergleicht. Man stellt sich die großen Fragen: Was bleibt? Was ist passiert? War es ein gutes oder weniger gutes Jahr? Man tut all das in dem Bewusstsein, dass die Antwort niemals allumfassendes Allgemeingut sein kann; dass trotz aller öffentlich passierten nicht guten Dinge das Jahr für Abermillionen Menschen wie dich und uns ein ganz normales oder sogar gutes und angenehmes Jahr war. Lasst uns also einfach anfangen…

Let’s Play A Game

Ein Blick auf das Spielejahr zeigt eigentlich zwei Dinge: Es gab viele wirklich gute Spiele und am Ende doch kaum Titel, die langfristig begeistern und fesseln konnten. Klar – ein Battlefield 1, ein Dishonored 2, ein Last Guardian und Co. sind Spiele, die man gespielt haben sollte. Sie begeistern, sie machen Spaß, sie machen Freude, sie entführen uns für Stunden um Stunden in fremde Welten und Galaxien, zeigen uns Dinge, die wir nie zu sehen geträumt hatten und bringen ganz nebenbei Interessen, Geschichtsbewusstsein und sonst etwas hervor. Für Spieler war 2016 vielleicht nicht das ultimative Jahr, aber es war ein tolles und gutes Jahr. Wer den Entwicklern vergeben kann, dass sie nicht andauernd das Rad neu erfinden – was übrigens mit jeder neuen Idee schwierigerwird – ist gut unterhalten worden.

One Great Year

Für Battlefield-Fans war 2016 so oder so ein gutes Jahr: Trotz diverser Macken ist Battlefield 1 ein wunderbares Spiel, das einfach Spaß macht. DICE hat das getan, was vielleicht niemand wirklich erwartet hatte: Die berühmte Serie in ein komplett neues Setting befördert, seit den Anfangstagen bestehende Standards wie das Spawnen von Fahrzeugen überarbeitet, einzelne Elemente anspruchsvoller gestaltet und nicht zuletzt einen nahezu bug-freien und sehr sauberen Launch hingelegt.  Natürlich ist nicht alles gut oder perfekt und – so wie immer… – steht noch viel Arbeit bevor. Mit dem Community Test Environment, diversen neuen DLCs und der Information, dass das nächste Battlefield wohl in drei Jahren erscheinen soll, kann man als Battlefield-Fan definitiv beruhigt und mit viel Vorfreude auf 2017 schauen.

Remembering Legends

2016 ist auch ein Jahr der Abschiede gewesen. Damit sind nicht nur die Tode von Berühmtheiten, Persönlichkeiten und weltbekannte Namen gemeint (die wir hier einfach nicht alle aufzählen können #RIP), sondern auch der Weggang von ein paar Menschen, die außerhalb der Battlefield-Community vermutlich kaum jemand kennt. Sei es Roland *RollieThePollie* Smedberg, der DICE nach über 15 Jahren und ungefähr zehntausend umwerfenden Trailern verlassen hat; sei es ein Patrick *It’s Magic* Bach, der seit den Anfangstagen von Battlefield dabei war oder ein Andreas *Gamm4* Koch, der als deutscher Community-Manager für über ein Jahrzehnt Event organisiert, Foren gesäubert, Feedback gesammelt und auf der GamesCom topmotiviert herumgerannt ist – all diese Menschen haben dazu beigetragen, dass Battlefield und die Battlefield-Community für uns alle das ist, was es eben ist. Und wir wissen, dass sie der Serie und der Community fehlen werden.

Don’t Fear The Reaper

Man könnte jetzt auch auf Terror, Angst, gesellschaftliche Spaltung, Wahlen, Lügen, Manipulationen, Kriege und sonstige Dinge aus dem Horrorkabinett des Weltgeschehens zu sprechen kommen. Und wenn man das tun würde, dann wären die entsprechenden Zeilen hier – anders als immer wieder behauptet – genau so richtig und wichtig wie auf jeder Nachrichtenseite ohne Bericht über Videospiele. Warum? Weil Gaming schon lange im Mittelpunkt der Gesellschaft angekommen ist. Weil all die Dinge und Geschehnisse uns alle bewegen, berühren und interessieren. Aber wir haben keine Lust auf politische Diskussionen, auf Anschuldigungen, auf all den ganzen Schrott, den man am Ende als ewige Rechthaberei erkennt, der für eine immer tiefere und unversöhnlichere Spaltung der Menschen verantwortlich ist. Also lassen wir es und sagen einfach nur, dass 2016 kein gutes Jahr für die Welt war.

And 4 You

Spätestens jetzt ist der Moment gekommen, an dem wir uns einfach bedanken wollen: Bei allen Lesern, die uns durch das Jahr die Treue gehalten oder neu hinzugekommen sind. Bei allen Communities, Twitter-Fans, Facebook-Junkies, Youtubern, Screenshot-Künstlern, Wallpaper-Machern, Moderatoren, Technik-Freunden, Kommentatoren und Mitspielern. Warum? Weil jeder von uns diese Community hier und die Battlefield-Community im Ganzen ein bisschen schöner, eventuell etwas besser und ganz sicher besonderer und einzigartiger macht. Wir alle sind einfach toll und sollten dringend so bleiben wie wir sind. (Also meistens. Ihr wisst schon. Sucht jetzt nicht das Haar in der Suppe und weist darauf hin, dass es vielleicht irgendwo einen Rechtschreibfehler gibt, den wir nicht machen sollten. Das wäre der positiven Allgemeinbetrachtung gegenüber einfach nur mies.)

Final Words For 2016

Ein Jahr ist zwar nur eine – ziemlich fiktive… – Einteilung, echte Enden gibt es bis zum Ende nicht und an sich ist der Artikel auch ziemlich sinnlos. Aber wisst ihr was? Wir haben ihn gern geschrieben, um uns von 2016 zu verabschieden und das zu tun, was wir zwar als leicht sinnlos ansehen, es aber trotzdem tun: Zum Ende des Jahres einen Blick zurück werfen und einordnen, bewerten und am Ende davon ausgehen, dass das erst der Anfang ist und dass es noch viel besser wird. Das war es also mit dir 2016. Du bist am Ende und wir schiessen dir jetzt Silvesterraketen in den Arsch. Happy New Year everyone!

Editor & Admin of battlefieldseries.de knowing everything about shooters. Marketing man. All thoughts my own. Call me Mike or forget it. #Yolo #Swag #Catz

SUPPORT US

Bitcoin: 1AwYAaPwTfVmzvM5LNo5RHKs9EybsLrB4X

TS3 Server