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Star Wars Battlefront 2 – Spieler jammern über weiblichen Hauptcharakter

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DICE hört bei Star Wars Battlefront 2 augenscheinlich auf viele Fan-Wünsche – Klassen im Multiplayer, Raumschlachten und ein Singleplayer sollen Fans glücklich und die Kritik am Vorgänger vergessen machen. Wenn der Ersteindruck positiv und die Änderungen vielversprechend erscheinen, könnte man eigentlich gespannt der Dinge harren, die in Zukunft enthüllt werden und am Ende entscheiden, ob das neue Battlefront rockt oder nicht.  Alternativ präsentiert man sich als ewiggestrige Freakshow, die einen Herzkasper erleidet, weil die Hauptfigur im Singleplayer eine Frau ist.

Genau das passiert aktuell leider tatsächlich –  unter dem Trailer sammeln sich neben Lob und Vorfreude beinhaltenden Comments auch Aussagen, die zum Fremdschämen anregen. Die weibliche Hauptrolle wird kritisiert, da DICE und Motive Studios damit angeblich „Feministen glücklich machen“ oder die „Spieler umerziehen“ wollten. Ob die aus Sleepy Hollow bekannte Janina Gavankar solche Comments verdient hat, darf sich jeder selbst überlegen; wir wundern uns aber vor allem darüber, wie lächerlich unsicher und verletzlich sich entsprechende selbsternannte Fans zeigen.

Anstatt darüber zu sprechen, was sich im Spiel ändert und dass DICE das Imperium in den Mittelpunkt der Geschichte stellt, wird über das Geschlecht gejammert.  Wären wir fies, würden wir sagen: Die selbsternannten Verteidiger der Männlichkeit sind mindestens so pingelig und übersensibel wie die von ihnen dauerhaft genau deshalb kritisierten Feministinnen. Und was ist bitte armseliger als genau das zu tun, was man der Gegenseite vorwirft? Wir wollen gute Spiele und Geschichten – das Geschlecht interessiert da nur Menschen mit massiven Komplexen.

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