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Battlefield 1 – Inhouse: Darum ist das Frontlines der beste Modus

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Die großen Nachrichten sind in den letzten Tagen gekommen, heute ist es recht ruhig und so werfen wir heute einen Blick auf den Frontlinien-Modus, der mit They Shall Not Pass für Battlefield 1 erschienen ist. Genauer gesagt: Wir loben den Frotnlinienmodus nach Herzenslust, weil er nahezu perfekt ist: Taktik ist möglich und wichtig, Teamplay ist nötig, Action gibt es auch reichhaltig und selbst Fahrzeuge finden ihren Weg auf die Schlachtfelder. Und wir erklären, was den Modus so gut macht und warum DICE sich nicht für zukünftige Erweiterungen und Modi, sondern auch für Rush und Conquest ein bisschen an dem DLC-Modus orientieren kann

Große Taktiktüberraschung

Seien wir ehrlich: So richtig große Hoffnungen hatten vermutlich nur die wenigsten Spieler, als DICE den Frontlinienmodus angekündigt hat – DLC-Modi waren in Battlefield zwar nie wirklich schlecht, oft fehlte aber das Besondere und am Ende auch die Langzeitmotivation. Der neue Modus aus They Shall Not Pass hat aber ganz unerwartet eingeschlagen. Dabei ist das Konzept ganz einfach: Es gibt zum Start einen zentralen Bereich, den man erobern muss – die zwei Teams balgen sich also um eine zentrale Position, die dafür groß genug für die 32 Mann auf dem Server ausfällt. Fies: Die Flagge wird quälend langsam erobert; sobald ein Team aber die Überzahl ind em Radius verliert, wird der Fortschritt in Rekordzeit zurückgesetzt. Sobald ein Team es endlich geschafft, die Position einzunehmen, wird die nächste Position kurz darauf freigeschaltet. Hier kommt die zweite Besonderheit des Modus ins Spiel – das neue Ziel ist identisch mit dem ehemaligen Spawnbereich des zurückgedrängten Teams, das damit einen ernsthaften Vorteil hat. Auch spannend: Es gibt nur Landfahrzeuge, die dazu immer im HQ und damit je nach Stand des Matches ewig weit weg von der Action spawnen. Je nach Map steht nach zwei oder drei eroberten Flaggenpunkten der Sturm auf das HQ an, das nun analog zum Rush-Modus funktioniert: Die Angreifer dürfen nur 40 Mal sterben; dazu können die Verteidiger an den Telegrafenmasten Artillerieschläge auf gespottete Angreifer rufen. Wird der Angriff zurückgeschlagen, geht es einfach um die nun frisch freigeschaletete Flagge weiter.

Ein echter Kampf

Frontlines hört sich damit vielleicht recht einfach an, macht aber verdammt viel Spaß. Gründe gibt es dafür gleich mehrere: Zuerst einmal gibt es immer ein ganz klares Ziel, für das man immer hart kämpfen muss. Anders als im Conquest kann man nicht einfach ewig weit wg von Action herumgammeln und vielleicht von Flagge zu Flagge rennen – man trifft unausweichlich schnell aufeinander. Zweitens dauert es ewig lange, bis eine Flagge eingenommen worden ist, was den gandenlosen Kampf um jeden Zentimeter noch einmal betont: Jede Sekunde ist wichtig, jeder Spawn und jede Aktion ist relevant und kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Durch die Begrenzung auf 32 Mann trifft DICE dazu die vielleicht optimale Spielerzahl: Es passiert mehr als genug, was die Action hoch hält und für eine bombastische Schlachtfeldatmosphäre sorgt, während man als Einzelkämpfer noch mehr als genug ausrichten kann. All das zusammen ist cool, reicht aber noch nicht – Teamplay und Taktik sind für den Sieg ganz wichtig.

Man reiche uns Teamplay

Wie im letzten Absatz beschrieben wird, kann sich ein Match oft an einer kleinen Situation entscheiden. Spätestens ab der ersten eroberten Flagge hat es das gerade vorrückende Team schwer: Die gerade Zurückgedrängten sind an der Flagge, können sich gut platzieren und den Angriff leicht stoppen – ohne Teamplay und ein Team, das sich schnell Richtung Flagge bewegt, wird man hier nicht weiterkommen. Man kann natürlich dafür planen und sich etwas verfrüht auf den Weg machen oder Feinde beim Weg von ihrem Spawn zum umkämpften Gebiet abfangen, dafür fehlt man aber beim finalen Kampf um die Flagge. Ganz anders kann die Situation aussehen, wenn allein im Flaggenbereich ist – das Squad ist tot und die Flagge hebt sich unerbittlich immer weiter.  In dem Fall versteckt man sich und hofft, dass das Team schnell bei einem spawnt.Dazu kommt die hohe Bedeutung von Panzer und Co.: Ein einzelnes gepanzertes Vehikel kann eine in der Schwebe befindliche Schlacht entscheiden. Doof nur: Wer im falschen Moment losfährt, verliert vermutlich das Fahrzeug und muss damit leben, dass der Gegner jetzt vermutlich einen Vorteil hat. All das sind nur Beispiele dafür, warum der Modus eben so viel mehr ist als nur Conquest oder Rush – im Conquest wird viel zu oft von Flagge zu Flagge gerannt und die einzelne Bedeutung ist sehr gering; im Rush wird ein Team immer weiter zurückgedrängt und kann die Schlacht eben nicht einfach mal so wenden.

Der wohl beste aktuelle Modus

Natürlich schadet es nicht, dass DICE tolle Maps entwickelt hat, die sich im Frontline-Modus wirklich gut spielen. Die größten Stärken des Modus sind aber seine Einfachheit und der Fokus auf Teamplay und Taktik. Man muss nicht lange spielen, um zu verstehen, wie all das funktioniert; Flagrun und sonstige Dinge fallen flach und ein Gefecht kann sich in einem Moment ganz schnell drehen. Kein anderer aktueller Modus in Battlefield 1 bietet aktuell so einen Mix aus Action, Taktik, Einfluss des einzelnen Spielers und Teamplay, während er gleichzeitig so zugänglich ist. DICE kann hiervon sehr viel für zukünftige Modi und gerne auch für Balance-Updates für bestehende Modi mitnehmen. Und ja: Wir freuen uns, dass mit Nivelle Nights und Prise de Tahure zwei neue Maps mit Frontlines im Sommer erscheinen werden…

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