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E3 2017 – Best Of E3 2017: Game Of The Show, Best Of & Worst Of

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Die E3 2017 ist Geschichte, wir haben die Messe überlebt und auch schon unsere zehn Lieblingstitel gewählt. (Nur um dann direkt dafür kritisiert zu werden, welcher Titel ganz oben stand. #WeCanHandleTheAnger) Heute dreht sich abseits einigem Lob für die besten Genrevertreter quasi nichts darum – heute geht es um die besten, schlimmsten, schönsten und berührendsten Momente inklusive dieser Sekunde, als wir von zynischen und arrogant lästernden Menschen zu Personen wurden, die sich wie dezent große Arschlöcher fühlten. Worauf wartet ihr noch? Have fun…

Best & Worst of E3 2017

Auf der E3 gab es vieles von dem, was nerven kann – ewig langes Gerede etwa. Oder sich selbstbeweihräuchernde Entwickler und Publisher. Aber es gab auch tolle Momente, Situationen und die eine oder andere Überraschung. Hier findet ihr die Übersicht über alles, was auf dieser E3 passiert ist und wirklich relevant ist…

  • Top – Kürze und Würze: Die wenigsten Pressekonferenzen und Spielepräsentationen waren lang. Tatsächlich waren sie meist erträglich kurz, auf den Punkt und konzentrierten sich auf wichtige Dinge. Und Gameplay gab es andauernd zu sehen; Rendertrailer blieben mit Ausnahme von Ubisoft fast ausschließlich außen vor.
  • Flop – Dieses Gelaber: Leider war nicht alles kurz und knapp. Ganz im Gegenteil – manchmal wurde ausgiebig und sinnlos gelabert.
  • Top – Fans und Entwickler im Mittelpunkt: Wir haben ein bisschen gefeiert, wie oft Fans und von den Spielen begeisterte Menschen im Mittelpunkt standen. Und wenn sogar der EA-Chef persönlich Fankritik am letzten Battlefront zitiert und dann darauf hinweist, dass man in Battlefront 2 einfach großflächig auf die Fans hört, dann ist das auch schön.
  • Flop – Nope, das war mal anders: Crackdown 3 sollte man totale Zerstörung bieten. Und jetzt ist das tolle Feature anscheinend rausgeflogen. Zum Kotzen.
  • Top – Neue Sachen: A Way Out erfindet das Coop- und Actiongenre etwas neu, Skulls and Bones bietet Seeschlachten, Detroit versucht sich an ganz großen Moralkeulenfragen und wir freuen uns, dass es noch neue Dinge gibt. Ach ja: Dass Bioware mit Anthem wieder eine große und neue IP ankündigt feiern wir auch.
  • Flop – Best of Listen: Seien wir ehrlich (wir sind ja unter uns): Best Of Listen sind doof, nervig und einfach scheisse. Ohhh, da sagt jemand, dass Spiel XY das beste ist. Na sicher! Die können uns mal.

 

  • Top – Selbstironie: Selsbtironie tut immer gut. Auch bei Best Of E3 Listen.
  • Flop – Immer noch identisch: Call of Duty: WW2 hat sich trotz neuem Setting technisch nicht weiterentwickelt und selbst das Gameplay wirkt sehr nah an den letzten Serienteilen. Ernsthaft mal Activision: Verändert mal was. Versucht mal, etwas Risiko zu riskieren.
  • Special Moment: Zum Abschluss von EA Play machte ein Fan einen Heiratsantrag. Gut, das hätte auch schief gehen können und Öffentlichkeit und Druck sind Themen, über die man reden kann. Aber mal ehrlich: So etwas ist irgendwo wunderschön. (Wer es nicht so sieht, ist ein verbitterter alter Sack.)
  • Special Moment: Mario + Rabbids Kingdom Battle war das Spiel, mit dem Ubisoft die Pressekonferent eröffnet hat. Und seien wir ehrlich: Rundenatktik plus Jump’n’Run in Kombination mit Rabbits und Supermario? Danke, aber nein Danke – und der Tenor war meist ähnlich. Und dann sieht man den Creative Director, der im Publikum sitzt und vor Freude und Stolz fast losheult, als sein Baby vorgestellt wird. Und man fühlt sich wie ein mieses, arrogantes und egozentrisches Arschloch, das sich komplett grundlos über ein Spiel mokiert, das am Ende nicht nur viele Leute begeistern wird, sondern auch mit Hertzblut seit drei Jahren entwickelt wird. Diese Begeisterung und Freude ist um so vieles mehr wert als Gerede, Explosionen oder sonst etwas und eine schöne kleine Erinnerung daran, dass wir alle etwas toleranter und respektvoller sein sollen – und dass viele Entwickler viel Herzblut und Liebe in ihre Spiele stecken, selbst wenn man sich das kaum vorstellen kann oder will.

 

Best Games Of E3 2017

Hier findet ihr die besten Spiele der E3 in all ihren Kategorien. Wir halten es dabei ganz bewusst ganz einfach – Genre, Technik, Idee und so weiter müssen reichen. Am Ende gibt es in den wenigsten Segmenten große Konkurrenz. (Übrigens: Die einzigen beiden Regeln sind, dass man die relevanten Szenen öffentlich präsentiert haben muss und dass es kein DLC sein darf.)

  • Best Singleplayer-Shooter: Die große Frage bei den Singleplayer-Shootern auf dieser E3 war quasi ein ganz verzweifeltes: Wo seid ihr alle bloß? Battlefront 2 wurde nur hinter verschlossenen Türen gezeigt, Call of Duty konzentrierte sich komplett auf den Multiplayer und auch sonst war von Halo, Killzone und Co. einfach nichts zu sehen. Und so gewinnt am Ende Metro: Exodus, das erstens toll wirkt, zweitens nach einer unglaublich atmosphärischen Erfahrung aussieht und von dem wir drittens dank der tollen beiden Vorgänger einfach ausgehen, dass es bombastisch wird. Überlebenskampf, Horror, Entscheidungen, die Postapokylpse und unglaublich schöne Gegenden sowie abartig fiese Monster begeistern uns einfach.
  • Best Multiplayer-Shooter: Hier gab es mehr Konkurrenz als bei den Singlepalyer-Shootern, aber große und überragende Überraschungen gab es nicht. Auf der einen Seite stand Call of Duty: WW2 mit der Rückkehr in den zweiten Weltkrieg, auf der anderen Seite kam Star Wars Battlefront 2 mit einer Tonne Verbesserungen und Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger um die Ecke. Der Sieger kann hier nur Star Wars: Battlefront 2 sein – unabhängig davon, was man vom Anspruch (aktuell zumindest fragwürdig) hält, hat sich hier zumindest etwas getan. WW2 nutzt sogar noch identische Animationen wie Modern Warfare 2, wenn man von einem Flashbang getroffen wird…

 

  • Best RPG: RPG-Fans müssen ganz tapfer sein: Die E3 bot quasi nichts. Wir wiederholen das nochmal: Nichts. Und so gibt es am Ende keinen Preisträger, sondern nur traurige Fans. #Sad! (Ach ja: Assassin’s Creed: Origin betrachten wir trotz ausgebauter RPG-Mechaniken nicht als echtes Rollenspiel.)
  • Best Strategy: Strategen wurden zwar nicht direkt erschlagen, zumindest gab es aber diverse Spiele, obwohl die großen Überraschungen und die massiven Tophits ausblieben. Aber wenn wir ehrlich sind, dann fällt  uns auch kein Spiel ein, das den Titel verdient.
  • Best Racing: Rennspiele gab es in Hülle und Fülle – Need for Speed: Payback hat Action und „Fast and Furios“-Style; Project Cars 2, Gran Turismo: Sport und Forza 7 sind für Rennstrecken und Anspruch verantwortlich. Payback hat trotz toller Optik und guter Ideen nicht jeden (alten, hasserfüllten und spaßbefreiten) Menschen überzeugen können und die drei anderen großen Rennspiele bieten keine allzu großen Unterschiede untereinander. Und so gewinnt am Project Cars 2, weil es auf allen Systemen erscheint.
  • Best Sports: FIFA 18, Madden NFL, das neue Pro Evolution Soccer – gute Sportspiele gab es mehr als genug. Zum Abschluss kann man sich hier den Sieger nach Lust, Laune und Spielegeschmack aussuchen.
  • Best Action: Bei den Actionspielen kann es dieses Mal nur einen Sieger geben. Obwohl die Konkurrenz mit Assassin’s Creed: Origins und vor allem Skulls and Bones (#Piraten!) nicht klein war, hat Anthem uns dank seiner Optik und dem Versprechen auf Freiheit, Möglichkeiten und eine Geschichte vom „Mass Effect“-Schreiber voll und ganz überzeugt.

 

  • Best DLC: Welche DLCs wurden auf der E3 gezeigt? Genau: In The Name Of The Tsar für Battlefield 1 und The Frozen Wilds für Horizon: Zero Dawn. Beide DLCs bringen mehr Inhalte, Schnee und Kälte. Was man mehr mag, muss man für sich wissen; ganz pauschal würden wir hier aber Battlefield 1: In The Name Of The Tsar vorne sehen. Am Ende ist das immer noch eine Battlefield-Seite – und sechs neue Maps hören sich schon sehr gut an…
  • Best Singleplayer: Welche Einzelspielererfahrung ist die beste gewesen? Welches Spiel hat uns hier echt geflashed? Gute Frage. Wir sagen einfach Metro: Exodus, das mit toller Optik und bombastischer Atmosphäre begeistern konnte.
  • Best Tech: Rein von der Optik kann nichts und niemand an Anthem herankommen. Schaut euch das Video einfach an und fertig…
  • Best Game Of E3 2017: 2017 wurden viele gute oder großartige Spiele auf der E3 vorgestellt. Aber wisst ihr was? Wir tun uns mit der Bestimmung eines allumfassend allerbesten Spiels sehr schwer. Viele Spiele waren in ihrem Genre außergewöhnlich gut; wir vermissen aber die Titel, bei denen man das Gefühl bekommt, dass hier ein ganz großes neues Spiel entsteht. Beispiele gefällig? Gerne. Battlefront 2 ist ein größeres und etwas anspruchsvolleres Battlefront, Call of Duty: WW2 bleibt einfach Call of Duty und bei Anthem gibt es zu viele Fragezeichen. Und so muss es zum Schluss ein Indy-Titel richten: A Way Out möchte nicht nur Freiheit, verschiedene Lösungsansätze und Mehr bieten, sondern bietet vor allem mit dem kompletten Coop-Fokus eine ganz neue Spielerfahrung mit einem so nicht gekannten Mix aus cinematischer Erfahrung, Freiheit und gemeinsamer Erfahrung.

 

Editor & Admin of battlefieldseries.de knowing everything about shooters. Marketing man. All thoughts my own. Call me Mike or forget it.

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