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Battlefield 1 – Report: In The Name Of The Tsar, Spielerzahlen, Perks & Mehr

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Gestern ist mit In The Name Of The Tsar endlich die zweite Erweiterung für Battlefield 1 veröffentlicht worden. Mit dem parallel dazu erschienen Patch hat DICE außerdem nicht nur zehn neue Ränge, sondern auch Perks und einen Stapel Herausforderungen ins Spiel gepackt. Und wir tun das, was man an einem Tag tut, an dem nachrichtentechnisch wenig (ein purer Euphemismus – es passiert nichts) passiert: Wir geben euch ein paar erste Impressionen und verraten euch, welche Dinge überraschend großen Einfluss auf den Spielspaß und die Motivation haben dürften.

Neue Maps helfen immer

Die neuen Schlachtfelder von In The Name Of The Tsar sind quasi alles, was man sich wünschen kann – manche sind groß, manche sind klein, andere sind mittelgroß und es gibt immer Abwechslung. Schönes Detail: Obwohl die Maps allesamt unterschiedlich sind, gibt es bereits jetzt Spieler, die einige  Schlachtfelder feiern, während sie andere nicht mögen. Wichtig: Es gibt keinen Konsens – es scheint also für alle etwas dabei zu sein. Dass quasi auch jeder Spieler mit gefühlt mindestens einer Map etwas unglücklich ist, ist zwar nicht unbedingt optimal; bei sechs Maps im DLC und viel Abwechslung dürfte aber für wirklich jeden Spieler etwas dabei sein. Und am Ende sind die großen und berühmten Battlefield-Schlachtfelder schon immer kontrovers gewesen. Auch ganz objektiv betrachtet hat DICE hier tolle Inhalte geschaffen: Zwei Fahrzeug-Maps, zwei Infanterie-Schlachtfelder und zwei große Maps ohne Bodenfahrzeuge, aber viel Auslauf und Abwechslung sind wirklich gut.
Sir Uruk himself: Persönlich machen Brusilov Keep und Albion mir den meisten Spaß – für harte und schnelle Infanteriegefechte gibt es Brusilov Keep, während Albion sich einfach nach einem klassischen Spielerlebnis anfühlt und auch noch Seeschlachten mitbringt. Meine bisherige persönliche Enttäuschung ist übrigens Lupkow Pass, das einfach gefühlt zu groß ist und Scharfschützen zu viel Spaß macht.

Neue Dinge für alle!

Abseits der neuen Maps, Fahrzeuge und Waffen gibt es vor allem Perks, die Schutz vor Granaten und diverse andere Vorteile bieten können. Das ist an sich zwar cool und dürfte neue Möglichkeiten bieten; fast noch wichtiger ist aber das gesamte System mit Herausfordrungen und seit dem Update konstant aufpoppender Belohnungen. Das, was DICE mit den im Frühling hinzugefügten Ribbons angefangen hat, setzen sie jetzt konstant fort: Es gibt mehr zu tun und mehr Auszeichnungen. Neue Belohnungen, neue Unlocks – den Vorwurf, dass man in Battlefield 1 nichts mehr zu tun hat, kann man definitiv nicht mehr machen. Manche der fortgeschrittenen Perks erfordern allerdings auch sehr spezifische Aktionen, die etwas frustrierend sein können. Trotzdem: Es ist schön zu sehen, dass alle Spieler neue Dinge zu tun haben; die Perks dürften dazu dem Spiel auch gut tun. In Zukunft hoffen wir auf mehr Aufgaben – ein paar Waffenskins wären eine perfekte Belohnung.

Mächtige neue Waffen

Wo wir schon von neuen Dingen zu tun sprechen: Die elf neuen Waffen – dank Variationen gibt es etwa 20 neue Spielzeuge – sind großartig. Erstens gibt es mehr zu tun, zweitens freuen wir uns auf die neuen Waffen und drittens machen die neuen Waffen verdammt viel Spaß. Ob und was sich mit dem wohl bald kommenden Balance-Update ändert, ist noch nicht abzusehen; die neuen Knarren bieten aber neue Interpretationen für die Klassen und lassen noch mehr Variabilität beim Spielstil zu. (Übrigens: Das Parabellum ist großartig, um die angeblich übermächtigen Flieger auf Albion und Lupkow Pass in die Schranken zu weisen.) Etwas fragwürdig ist hier allerdings, was Spieler ohne die neuen Waffen tun – die Obrez-Pistole als Mini-Scharfschützengewehr, die Fedorov Avtomat mit einem Throwback zum Feeling von Battlefield 4 und Co. sind Beispiele, warum ein Season Pass auch abseits der reinen Statistiken und Zahlenwerte etwas unfair sein kann.
Sir Uruk himself: Die Fedorov Avtomat ist einfach großartig. Und damit meine ich nicht einmal die reine Stärke – es ist einfach ein echtes Sturmgewehr, das endlich für den Medic verfügbar ist. Als massiver Hasser von Burst- und halbautomatischen Waffen feiere ich ein Gewehr mit 25 Schuss, auffällig hohem Rückstoß und all den Dingen, die ich an Battlerifles in Battlefield Hardline oder der Bulldog in Battlefield 4 schon geschätzt habe. Und die fast schon qualvollen 40 Kills mit der CEI Rigotti, die zum Freischalten nötig waren, haben mir gezeigt, was für einen spielerischen Traum ich jetzt endlich nutzen kann.

Und die Spieler mögen es

Das generelle Feedback zum Patch und dem DLC ist aktuell zumeist positiv. Etwas gestiegene Systemanforderungen auf den neuen Maps, einige Bugs und der wohl nicht berauschende weil uninspirierte Supply Drop Modus sind Punkte, die immer wieder kritisiert werden; trotzdem scheint das Fazit bei den meisten Spielern positiv auszufallen. Audch schön: Die Spielerzahlen in Battlefield 1 sind aktuell so hoch, wie sie seit dem Mai nicht mehr waren. Sicher: Von massiven Höchstwerten (kann ja noch kommen) oder den Zahlen zum Launch (werden sich nicht wiederholen, weil jedes Spiel nach dem Launch-Peak in Rekordzeit viele Spieler verliert) sind die Werte noch entfernt; die aktuellen Zahlen steigen aktuell trotzdem. Und das allein ist schon einmal eine sehr gute Nachricht für ein Spiel, das laut diversen Spielern angeblich schon längst hätte tot sein müssen…

Editor & Admin of battlefieldseries.de knowing everything about shooters. Marketing man. All thoughts my own. Call me Mike or forget it. #Yolo #Swag #Catz

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