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Game of the Year Awards 2017 – Die besten Spiele des Jahres

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2017 sind viele Spiele erschienen. Genauer gesagt: 2017 sind dank Steam Early Access sogar mehr Spiele erschienen, als in den letzten fünf Jahren zusammen. Passend zum Jahresenende haben wir hier die besten, schönsten, beeindruckendsten und kreativsten Spiele ausgepackt und verraten euch, welcher Titel in welcher Kategorie am besten war. Natürlich kann man jetzt auch zynisch fragen, wo wir Star Wars Battlefront 2 hingepackt haben, was aus welchem Grund der beste Titel des Jahres geworden ist und was wir uns sonst noch so überlegt haben. Die Antworten gibt es hier in den offiziellen Battlefieldseries.de Game of the Year Awards 2017!

Best DLC – Battlefield 1: They Shall Not Pass

Den kleinsten und ersten Award darf sich Battlefield 1 an die Brust heften: They Shall Not Pass hat neue Waffen hinzugefügt, Frankreich kam als neue Fraktion und es gab die üblichen neuen Inhalte und Motivationslieferanten. Dank dem Frontlines-Modus hat der DLC allerdings wirklich gerockt und es ganz nebenbei geschafft, uns für X Stunden zu fesseln. Das hört sich vielleicht nicht nach unglaublich viel an; andere DLCs haben aber meist nicht einmal das geschafft. Egal ob ein Dishonored 2: Death of the Outsider oder sonst etwas – ganz kommt nichts an Frontlines heran.

Best AddOn – Uncharted: The Lost Legacy

Böse Stimmen könnten sagen, dass Uncharted: The Lost Legacy einfach Uncharted 4 mit neuen Charakteren und  neuen Leveln ist. Unter uns müssten wir auch zugeben, dass das nicht ganz falsch ist. Und trotzdem kann das Standalone-AddOn mit tollen neuen Inhalten, einer wunderbaren Geschichte, extrem glaubwürdigen Figuren und Mehr überzeugen. Vielleicht wird der Sieg nochmal leichter, weil es 2017 kaum AddOns gab. Aber wer fragt das am Ende bitte schön?

Best RPG – Divine Divinity: Original Sin 2

Ja, jetzt sitzen wir knietief in der Scheisse. Denn 2017 gab es diverse Rollenspielschwergewichte – und nein, wir wollen nicht das gute, aber eben nicht überragende Mass Effect: Andromeda nochmal hervorzerren, sondern meinen tatsächlich Horizon: Zero Dawn und Zelda: Breath of the Wild, die beide einfach nur umwerfend sind. Sie sind groß, sie sind wunderschön, sie können Spieler für hunderte Stunden beschäftigen, sie sind nah an der Perfektion. Aber wisst ihr was? Divine Divinity: Original Sin 2 ist auch all diese Dinge. Und es ist eben auch mehr als diese Dinge: Das Kampfsystem ist zwar rundenbasiert, aber dafür tiefer als alles, was wir bisher gesehen haben. Und man kann Probleme auf jede nur denkbare Art und Weise lösen. Man kann ein Sklett spielen, vor dem normale Menschen Angst haben und es attackieren! Man kann schleichen, meucheln, stehlen, lügen und am Ende einfach neu anfangen und einen ganz anderen Charakter spielen. Und man kann im Coop spielen und sich gegenseitig fiese Fallen in den Weg legen…

Best Racing Titel – Dirt 4

Forza 7 ist groß und wunderschön, Gran Tourismo: Sport ist groß und wunderschön, Project Cars 2 ist groß und auch wunderschön. Need for Speed Payback ist als Open World Titel einfach anders und macht Laune. Und am Ende gewinnt Dirt 4 die Racing-Kategorie. Warum? Weil es ein toller Mix aus Anspruch und Einsteigerfreundlichkeit ist, der bis zum Anschlag mit Inhalten vollgestopft ist. Dirt 4 ist ein großartiges Spiel, das in einem Jahr voller großartiger Spiele einfach besser ist als der Rest der Konkurrenz, die einfach im Detail immer wieder Fehler gemacht hat.

Best Action Title – Prey

Feinde, die sich als alles tarnen können. Eine Waffe, mit der man Feinde einfrieren oder neue Wege bauen kann. Müssen wir da noch etwas sagen? Das neue Prey ist Bioshock, das auf Horrortitel und Survival-Spiele trifft und ganz nebenbei die Eier in der Spielehose hat, neue Dinge zu machen, neue Dinge zu gehen und den Spieler auch einmal zu überfordern. Lösungen für Rätsel sind of nicht eindeutig erkennbar; Feinde können einen in Rekordzeit plätten und auch sonst rockt der von den Dishonored-Machern entwickelte Titel alles. Ach ja: Überraschende Wendungen und Co. gibt es natürlich auch noch.

Best Singleplayer Shooter – Wolfenstein 2

Singleplayer-Shooter sind so eine Sache: Es gibt viele von ihnen. Sie haben tolle Schauwerte, tolle Grafik, bombastische Zwischensequenzen. Aber egal ob es Sniper: Ghost Warrior 3, Star Wars Battlefront 2 oder Call of Duty: WW2 ist: Ihnen fehlt etwas. Und dieses kleine Etwas ist die Seele, das Herz, dieses undefinierbare Etwas, das einen flasht und begeistert. Spielerisch mag das neue Wolfenstein nur ein recht schwerer linearer Titel mit verdammt coolen Waffen, Gegnern, Locations und Gore sein; erzählerisch und in den abgedrehten Zwischensequenzen ist es noch einmal mehr als das. Und das kann ein Spiel zum besten Singleplayer-Shooter des Jahres machen.

Best Strategy Title – Total War: Warhammer II

Nicht jede Idee zündet und man kann im Detail meckern. Aber in einem Jahr, wo man nicht direkt mit Strategiemeisterwerken eingedeckt wurde, ist der neue „Total War“-Teil ein Meisterwerk, das man hunderte Stunden gefahrlos spielen und genießen kann, während man die Welt erobert, Schlachten schlägt, Entscheidungen trifft und mit etwas Glück am Ende den Vampiren zur Weltherrschaft verhilft.

Best Sports Title – —

Wir wollten wirklich ein Spiel auswählen. Wirklich! Und dann saßen wir da und dachten uns: Was denn? Wieder FIFA? Pro Evolution Soccer? NBA 2K18? Irgendwas anderes, nur damit die verdammte Kategorie einen Sieger hat? Es gibt kein Spiel, das dieses Jahr in der Sportwelt über allen anderen Spielen stand. Also gibt es auch keinen Sieger.

Best Horror Game – Resident Evil 7

Ein heruntergekommenes Haus, eine durchgeknallte Familie und man selbst in First Person, wie man versucht, dem Alptraum zu entkommen – Resident Evil 7 ist nicht das größte, bombastischste oder innovativste Spiel. Gleichzeitig bietet es eine atemberaubend dichte Atmosphäre, tolle Optik und einfach diesen Moment, an dem man sich fast in die Hose macht. Was will man als Horror-Fan bitte mehr?

Best Shooter – Star Wars Battlefront 2

Spätestens jetzt haben wir ein echtes Problem mit einigen wütenderen Lesern. Warum Star Wars Battlefront 2 und nicht PlayerUnkown’s Battleground, Call of Duty: WW2 oder meinetwegen irgendeinem anderen Spiel, das nicht den größten Lootboxen-Shitstorm der Weltgeschichte ausgelöst hat? Warum? Warum sind wir solche pösen DICE- und EA-Fanboys, dass wir so ein grausames Spiel hier mit einer Auszeichnung würdigen? Grade hatte man das Gefühl, dass wir diese Game of the Year Awards wirklich durchdacht hätten und dann… Im Ernst mal: Battlefront 2 steckt bis zum Anschlag voll mit Content, sieht wunderschön aus und ist trotz aller Eingängigkeit und Simplistik ein kompetenter und spaßiger Shooter, den man sehr lange spielen und genießen kann. Mehr noch: Singleplayer, Coop und Multiplayer sind als Spiel mindestens sehr gut. Battlefront 2 ist auch der einzige Shooter auf der Liste, der sich tatsächlich weiter entwickelt hat. Oder anders gesagt: Als Paket macht kein Spiel dieses Jahr Battlefront 2 etwas im Shooter-Bereich vor, weil es in der Summe seiner Teile ein toller Titel ist.

Best Open World – Horizon: Zero Dawn

Die beste offene Welt – ja, hier würden wir gerne Divine Divinity: Original Sin 2 nochmal auspacken. An die schiere optische und technische Brillanz vom Sony-exklusiven Mix aus Roboterdinos und Steinzeitmenschen kommt das tolle Indie-Rollenspiel dann aber einfach nicht heran. Die Glaubwürdigkeit der Welt ist neben der reinen technischen Komponente natürlich ein weiterer Punkt, der zum Sieg beiträgt.

Best Multiplayer – PlayerUnknown’s Battleground

2017 war kein schlechtes Jahr für Multiplayer-Fans. Wirklich dominiert hat dieses Jahr aber nur ein Spiel: PlayerUnknown’s Battleground war ewig im Early Access, es hat Probleme, es ist nicht perfekt. Aber es wird zeitgleich von über zwei Millionen Spielern gespielt, die mit bis zu 99 anderen Spielern auf einer Insel abspringen und dann bis zum bitteren Ende Ausrüstung sammeln und gegeneinander kämpfen müssen. Die Intensität gerade gegen Ende eines Matches, die vielen Möglichkeiten, die faszinierenden Gefechte – kein Spiel hat dieses Jahr etwas bieten können, was im Multiplayer vergleichbar war. (Und wer gedacht hat, dass wir hier wieder Battlefront 2 auspacken würden, darf seine wütenden Kommentare auf andere Kategorien beschränken.)

Best Singleplayer – Divine Divinity: Origin Sin 2

Lest einfach oben, warum sich das kleine Indie-Rollenspiel durchsetzen konnte. Oder stellt euch vor, wie man als Skelelett einen Menschen meuchelt, sein Gesicht abzieht und dann in seiner Gestalt loszieht und die ganzen Charaktere im Spiel so mit einem sprechen, als ob man diese Person sei. Stellt euch vor, wie man ein Fass Öl mitbringt und es im Kampf einfach von einer Klippe wirft, damit es zerbricht, die Feinde mit Öl bespritzt und das Gemisch dann mit einem Zauber anzündet. Oder stellt euch vor, wie ihr mit uns im Coop unterwegs seid, wir eure kritischen Kommentare über den Award für Battlefront 2 nicht vergessen und euch eine scharfe Granate schenken, die kurz darauf hochgeht…

Best Tech – Star Wars Battlefront 2

Hier gab es nur wenig Konkurrenz – Uncharted oder Horizon: Zero Dawn wären potentielle Kandidaten, die aber einfach nicht an die Optik und das Feeling von Star Wars Battlefront 2 herankommen. Battlefront 2 ist einfach wirklich Star Wars pur – von den Funken bei Blasterfeuer über das Piepsen der Droiden bis hin zum Röhren von Tie-Fightern. Sound, Grafik, Effekte, Details – alles verschmilzt hier zu einem Meisterwerk, das einfach Star Wars ist. Wenn wir es nicht besser wüssten, dann könnten wir denken, mitten in einem der Filme gelandet zu sein…

Best Story – Hellblade: Senua’s Sacrifice

Überraschung: Die beste Geschichte steckt in einem kleinen Indie-Actiontitel, in dem man in der Rolle einer keltischen Kriegerin in die Hölle hinabsteigen muss. Das Ergebnis ist spielerisch gut, gefühlstechnisch und erzählerisch aber das allergrößte nur denkbare Kino, das dieses Jahr auf uns losgelassen wurde. Vielleicht wäre es manchmal ganz gut, wenn Entwickler sich an genau solchen Spielen orientieren würden, damit es weniger gleichförmige Standardgeschichten gibt…

Game of the Year 2017 – Player Unknown’s Battleground

Es ist teilweise noch buggy, es hat seine Macken, es ist technisch nicht ganz ausgereift. Und? Hat uns so etwas in diversen Jahren davon abgehalten, Battlefield zum Spiel des Jahres zu ernennen? Man kann PlayerUnknown’s Battleground hassen, kritisieren, verdammen. Man kann so tun, als ob es dieses Jahr wichtigere und größere Spiele gegeben hätte. Die Realität lautet schlicht und ergreifend: Kein Spiel hat dieses Jahr so einen Erfolg gehabt. Kein Spiel hat so viele Nachahmer gefunden und damit eine Veränderung hervorgerufen. Und kein Spiel wird in den kommenden Monaten an das „Battle Royale“-Spiel des kleinen Indie-Studios herankommen. Aus all diesen Gründen – und weil es trotz kleinerer Macken definitiv ein tolles Spiel ist! – kann es dieses Jahr nur PlayerUnknown’s Battleground als Spiel des Jahres geben.

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