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Battlefield 1 – DICE: Wir haben die privaten Server in den Sand gesetzt; große Verbesserungen kommen

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Das Thema private Server in Battlefield 1 ist ungefähr das sprichwörtliche totgeprügelte Pferd: Auch bald sieben Monate nach dem Release sind die Features weit davon weg, was in Battlefield 4 mit Community-Tools verfügbar und machbar war; dazu geht die Entwicklung mehr als nur langsam weiter. Producer David Sirland hat dafür jetzt sehr offene Worte gewählt und gleichzeitig schnelle Besserung versprochen: DICE habe „den Release und die verfügbaren Features“ der privaten Server zum Launch und auch danach „in den Sand gesetzt.“ Dabei war alles anders geplant: Die privaten Server sollten die Features und Funktionen haben, die bereits in den letzten Titeln verfügbar waren und dazu mehr Funktionen und Bequemlichkeit bieten.

Gründe dafür, weswegen die privaten Server zum Launch überhaupt nicht zur Verfügung standen und es dann nach dem verspäteten Livegang noch einmal Monate dauerte, bis elementare Funktionen wie Kicks, Bans oder eine VIP-Liste ins Spiel schafften, kann der Producer nicht geben. Obwohl das Wort nicht explizit erwähnt wird, kann davon ausgegangen werden, dass es aufgrund einer – für Entwickler ganz normalen – NDA nicht möglich ist, Details dazu zu geben, was am Ende schief gelaufen ist.

Gleichzeitig sind die Entwickler überzeugt davon, dass der eingeschlagene Weg richtig ist: Server können dank der Cloud überall laufen, dazu soll es ein konstant mit Updates und Verbesserungen versehenes Set an Features geben. Im Gegensatz zu den Tools von früher steht jetzt ein vollumfänglicher Service als Plan. Davon ist man aktuell allerdings noch weit weg und die Situation ist auch aus Sicht von DICE nicht gut; gleichzeitig geht man aber davon aus, dass man jetzt ziemlich schnell dahin kommen wird, wo man von Beginn an hinwollte.

Eine kleine Einordnung: Eigentlich hat David Sirland nicht Unrecht – früher einen eigenen Server aufzusetzen, korrekt zu konfigurieren und dafür zu sorgen, dass alles sauber läuft, war mehr oder weniger eine große Qual. Wenn jetzt alles einfacher und besser wird und auch noch nervige Dinge wie Instant-Tode für das Auswählen einer limitierten Klasse wegfallen, weil sie im Spiel klar kommuniziert werden und der Spawn gleich ganz verhindert wird, dann ist alles gut. Das Problem ist allerdings genau das, was er auch anspricht: DICE hat es dezent geschlossen in den Sand gesetzt und bisher quasi nichts davon geliefert, was man liefern musste. Pläne können noch so schön sein – wenn am Ende nichts davon da ist und die Monate ins Land gehen, dann wird man auch als geduldiger Fan irgendwann ungeduldig und sauer. Wir bleiben gespannt und warten auf die Dinge, die kommen werden. Allzu lange sollten sich die Devs aber nicht mehr Zeit nehmen…

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