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Call of Duty: WW2 – Das neue Division-System und was es für Individualisierung bedeutet

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Aktuell findet bekanntlich die dieses Wochenende „Playstation 4“-exklusive Beta von Call of Duty: WW2 statt, in der Vorbesteller sich auf drei Maps austoben können. Abseits von diversen beklagten Macken bei Grafik und Animationen sowie diversen Problemen mit der Treffererkennung macht die Beta eine recht gute Figur; ein Thema spaltet allerdings die Gemüter: Sledgehammer Games hat erstmals seit einem Jahrzehnt das bekannte System aus standardmäßig drei verschiedenen Perks in Rente geschickt und bringt stattdessen Divisionen und Basic Training ins Spiel. Und wir fassen zusammen, was das bedeutet, was dafür spricht und warum es am Ende vielleicht doch nicht die beste aller Entscheidungen war…

  • Fünf Divisionen müsst ihr sein: Im Spiel gibt es insgesamt fünf Divisionen, die an reale Einheiten aus dem Zweiten Weltkrieg erinnern. Jede Division bietet eigene Vorteile und Besonderheiten und man levelt sie ganz normal durchs Spielen auf.
  • Passive Fähigkeiten: Man kann unbahängig von der Division alle Waffen nutzen. Allerdings gibt es nur bei der richtigen Kombination Boni – Infantry bekommt beispielsweise ein Bajonett, die Expeditionary Forces haben bei Schrotflinten eine begrenzte Menge an Incendiary Munition dabei, die Airborne Division hat Schalldämfper dabei und in der Heavy Division kann man den Bi-Pod eines LMGs aufstellen und freut sich so über erhöhte Genauigkeit. Wirklich einen großen Unterschied macht laut diversen Spielern aber keiner der Boni.

 

  • Vier Fähigkeiten: Jede Division hat fünf Level. Bei den ersten vier Level-Aufstiegen gibt es jeweils eine Fähigkeit, die an die alten Perks erinnern – man hat mehr Granaten, läuft schneller, hebt Munition beim Laufen über gefallene Feinde auf und so weiter. Eine Wahl hat man bei den Fähigkeiten aber nicht; dazu sind sie nach der Freischaltung immer aktiv, wenn man mit der Division spawnt. Das letzte Level bringt dann eine neue Waffe.
  • Und ein frei wählbares Perk: Abgesehen davon kann man immer ein Perk frei wählen und unabhängig von der Division und der Ausrüstung nutzen.
  • Altbekanntes Leveln: Abgesehen von den Divisionen ändert sich nichts am Level-System. Für jeden erspielten Rang gibt es ein Unlock-Token, mit dem man Waffen, Perks oder Streaks freischalten kann.

 

Anders gesagt: Call of Duty: WW2 sorgt einerseits dafür, dass man als Spieler bestimmte Waffen und Ausrüstung zusammen nutzt sowie dazu passende passive Fähigkeiten einsetzen kann. Gleichzeitig sorgt dieses System andererseits dafür, dass viele Freiheiten und Möglichkeiten, sich seine wirklich eigene Klasse zusammenzubauen, komplett flach fallen. Das klingt zwar für experimentierfreudige Spieler nicht unbedingt schön; die Balance dürfte davon aber ebenso profitieren wie die Performance vieler Spieler, die in der Vergangenheit unvorteilhafte Kombinationen genutzt haben. So ganz sicher sind wir uns aber noch nicht, dass das die beste Entscheidung war.

Editor & Admin of battlefieldseries.de knowing everything about shooters. Marketing man. All thoughts my own. Call me Mike or forget it.

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