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Battlefield 1 – Die Tops und Flops von 2017

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2017 ist mit Battlefield 1 viel passiert – es gab neue Patches, DLCs, Änderungen und Dinge, die gleich geblieben sind. Dazu kommen das Community Test Environment, die Alpha von Incursions, potentielle Änderungen und alles, was zwischen Twitter-Beef und Server-Frust noch so denkbar, vorstellbar und eben auch ganz so nebenbei vorhanden war. Passend zum Jahresenende wollen wir nun Bilanz ziehen, was bei Battlefield gut, weniger gut, schlecht oder einfach nur beschissen war. Schnappt euch also ein Bierchen und lasst euch von uns erzählen, was warum wie war. Und wir sind uns sicher, auf dem nun vor uns liegenden Weg auf ein paar Plattfüße zu treten…

  • Fail – Die  Situation bei den privaten Servern: Anpassbare Spielerzahlen? Fehlen. Automatische Kicks oder Bans für das Nutzen bestimmter Wörter, Kills in bestimmten Zonen und Co.? Gibt es nicht. Einzeln deaktivierbare Waffen? Bitch please. Anders gesagt: Die Situation bei den privaten Servern ist weit weg von dem (guten) Zustand, in dem sie bei Battlefield 3 oder Battlefield 4 war. Die Entwicklung geht viel zu langsam voran und selbst einzelne Fortschritte und im Kern gute Elemente können nicht darüber hinwegtäuschen, dass DICE sich hier maximal übernommen hat. Das, was sich letztes Jahr bereits abzeichnete – DICE hat sich übernommen, das Thema komplett unterschätzt und die Ressourcen für die Implementierung der benötigten Funktionen fehlen… – hat sich leider bestätigt.
  • Fail – Lange Durststrecke: Monatelang auf neue Inhalte warten zu müssen ist nicht schön und schadet nicht nur der Motivation, sondern auch den Spielerzahlen. Genau das ist im Frühling und Sommer passiert – die Abstände zwischen den DLCs waren einfach zu groß.
  • Fail – Keine Customization: Es gibt weiterhin keine echte Waffencustomization. Das ist zwar vielleicht aus Balance-Sicht nicht schlecht; da die einzelnen Waffen- und Fahrzeug-Upgrades seit der Alpha hinter den Kulissen aber sogar verfügbar sind, ist die Entscheidung wirlich eine Schande, die auch auf die Motivation schlägt.

 

  • Fail – Das Gunplay ist wie in Star Wars Battlefront! Wir wissen ja nicht, ob noch jemand diese absolut nicht durch die Realität gestützte Legende glaubt. Trotzdem wollen wir all jenen, die todesmutig gegen die hier herrschende grausame Zensur und unmenschliche Fakten in Form von JEDEM GOTVERDAMMTEN YOUTUBE-VIDEO MIT GAMEPLAY AUS DEN BEIDEN SPIELEN gekämpft, gestritten und sich bis auf die Unterhosenknochen blamiert haben, an dieser Stelle ein Denkmal der Schande setzen: Ihr repräsentiert in eurer Ablehnung von Fakten, eurem konstanten Wiederholen frei erfundender Behauptungen, eurem elitärem Getue und eurer Agressivität das Schlimmste, was die Community zu bieten hatte. (Und falls ihr jetzt behauptet, dass das von euch doch nur überspitzt dargestellt wurde: Dann haben wir diesen ultimativen Fail auch nur überspitzt dargestellt, um die überspitzte Darstellung von Dingen anzuprangern. #DealWithIt)
  • Fail – Vermurkste Kommunikation: Verspätete Ankündigungen, fehlende Informationen, unklare Neuigkeiten – auch 2017 hat DICE bei der Kommunikation nicht immer alles gut gemacht. Und dabei müssten die Devs es doch mal langsam wissen. (Womit wir übrigens nicht die Momente meinen, wo Spieler nicht verstehen wollen, dass große Änderungen lange dauern oder komplett fallengelassen werden können.)

 

  • Fail – Die Sache mit der Priorität: Wollt ihr Beispiele für Dinge hören, die viel zu lange dauern? Die neue und verbesserte Waffenbalance ist seit über einem halben Jahr in der Mache und immer noch nicht veröffentlicht. Das angepasste Movement brauchte über ein halbes Jahr bis zum Patch-Release. Und die immer noch dringend benötigten Server-Features sind immer noch nicht da. Oder anders gesagt: Obwohl wir nachvollziehen können, dass manche Dinge schwieriger als angenommen sind und länger dauern, drängt sich der Eindruck auf, dass DICE ein Problem mit Prioritäten hat.
  • Fail – Missverständnisse aus Negativität: Eine ungeliebte Neuerung kommt ins Community Test Environment? Man könnte mit Fakten, Argumenten und Co. antworten, die Devs darauf hinweisen und warten, dass die Anpassung nochmals überarbeitet wird oder komplett verschwindet. Man kann alternativ aber einfach mal so tun, als ob das Ende bevorsteht, dass man darum prompt mal wieder ausruft. Wenn danach alles zurück auf Anfang geht, hat angeblich entweder der Shitstorm (und nicht die konstuktiven Beiträge sachlicher Fans mit Ahnung von der Materie!) oder das drohende Serienende die Entwickler zu einem Umdenken bewegt. Ernsthaft mal: DICE baut gerne mal Mist. Aber sowas ist doch…

 

  • Top – Der Frontlines-Modus: Frontlines ist alles, was ein Modus in Battlefield sein muss. Er ist taktisch, intensiv, actionreich, legt einen großen Foku auf Teamplay und Teamwork. Er ist einfach zu verstehen, er macht einfach Laune und er wird auf immer mehr Maps implementiert. Ohne große Vorwarnung hat DICE es geschafft, zum ersten Mal seit vielen Jahren einen DLC-Modus zu erschaffen, der wirklich bei einem Großteil der Spieler für Begeisterung sorgt und langfristigen Spielspaß bietet.
  • Top – Mehr liefern als angekündigt: Mit den bisherigen DLCs hat DICE mehr Waffen, Maps und weitere Inhalte als angekündigt geliefert. Selbst ein Turning Tides wird doppelt so viele neue Fraktionen bekommen wie offiziell behauptet. Dazu kommen neue Perks, Ribbons und Aufgaben – DICE sorgt regelmäßig für neue Motivation und Inhalte, die über die initial geplanten Dinge hinausgehen.

 

  • Top – Monatliche Patches: Jeden Monat mindestens ein Update? Das war in der Battlefield-Geschichte quasi nie drin – selbst kleine Probleme wurden über drei oder vier Monate bis zum erlösenden Update mitgeschleift. Seit dem Frühsommer hat sich das nun geändert und die Ergebnisse sind top.
  • Top – Das Community Test Environment: Änderungen mit der Community besprechen und die Neuerungen testen lassen ist so ein einfaches Konzept; hat aber erst nach dem Launch von Battlefield 4 an Fahrt aufgenommen. Das Community Test Environment bringt das Beste hervor, was DICE und die Fans schaffen können: Konstante Verbesserungen, ein offener Dialog, faires Feedback und der Fokus darauf, dass Battlefield immer besser wird.

 

  • Top – Incursions: Wir wissen nicht, ob Incursions das nächste große Ding wird. Was wir wissen, ist allerdings eine ganz einfache Tatsache: DICE macht es dieses Mal richtig. Das Thema eSports wird mit einem eigenen Team, eigenen Maps, Modi und Mechaniken angegangen, anstatt einfach das Standardspiel zu nehmen, ein bisschen Geld für Turniere auszukippen und zu erwarten, dass ohne irgendwelche Funktionen, Features oder Kernelemente einer eSports-Erfahrung plötzlich die etablierte Konkurrenz weggefegt wird.
  • Top – Die Community: Screenshot-Künstler, Videomacher, Kommentatoren, Schreiberlinge, Moderatoren, Clan-Leader, Admins privater Server – die Liste an tollen Leuten, die die Battlefield-Community zu einem wunderbaren Ort machen, ist lang. Dazu gehören neben unserem wunderbaren Team auch all die Leser unserer Seite und all jene, die diskutieren, sachliches Feedback geben und nicht nur dafür sorgen, dass Battlefield immer besser wird, sondern dass es mehr als nur ein Spiel ist.

 

Editor & Admin of battlefieldseries.de knowing everything about shooters. Marketing man. All thoughts my own. Call me Mike or forget it.

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